| 2014 wird Ensemble 125 Jahre / Ingrid Kaltwasser bleibt Vorsitzende / Petra Baumann neue Vizechefin |
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(Februar 2012 Weinheimer Nachrichten) Chor sieht sich auf richtigem Weg HEMSBACH. Fast alle der aktuell 34 aktiven Sängerinnen und, des guten Brauchs halber, auch Altbürgermeister Volker Pauli waren zur Jahreshauptversammlung der „Germania" am Mittwochabend in den Pavillon der Schillerschule gekommen. Ingrid Kaltwasser, Vorsitzende des vom einstigen Arbeiter-Sängerverein zum stimmgewaltigen Gospelchor gewachsenen Traditionsverein hielt sich nicht lange mit der Vorrede auf. Sie weckte Erinnerungen an die Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Dazu gehörten neben den insgesamt 17 öffentlichen Auftritten das (nach) fastnachtlichen Heringsessen, ein arbeitsreiches Probenwochenende und ein „Grillfest mit Regenschauern", aber auch der gelegentlich notwendige „Nachhilfeunterricht" bei der Stimmbildung. Im Mittelpunkt des Chorgeschehens standen viele öffentliche Präsentationen mit Auftritten bei der AWO, zur Vorweihnachtszeit im Rhein-Neckar-Zentrum und ebenso traditionell wie regelmäßig im Altenheim Schneider. Unumstrittener Höhepunkt des Chorjahres sei allerdings das Jahreskonzert gewesen, bei dem Peny Bauer vor unerwartet großem Publikum ihr glanzvolles Debüt als Dirigentin gegeben habe, sagte Ingrid Kaltwasser unter allseitiger Zustimmung. Sie sei mit der musikalischen Entwicklung des Chors „sehr zufrieden", lobte Chorleiterin Peny Bauer die Damen. „Wir sind auf dem richtigen Weg", urteilte die Dirigentin. Bei seinen vielen Auftritten profitiere der Chor vom Zugang neuer Sängerinnen. Das bedeute aber auch die Verpflichtung, dieses Niveau zu halten und es nach Möglichkeit noch zu verbessern. Jedenfalls habe sie mit Songs aus Musicals, von ABBA und sogar von den Comedian Harmonists neue Lieder im Gepäck, die b6eim Jahreskonzert in der Christuskirche für Aufmerksamkeit sorgen werden, kündigte Peny Bauer an. Sie stimmte die Sängerinnen im Hinblick auf das 125. Jubiläumsjahr 2014 auf vermehrte Gastauftritte bei benachbarten Chören ein und wünschte „harmonisches Miteinander, schöne Auftritte und ein bisschen mehr Gelassenheit". „Wir sind gealtert" stellte Ingrid Kaltwasser schmunzelnd fest, nachdem Schriftführerin Hannelore Krause mit Einblicken in das Vorjahresprotokoll das damalige Durchschnittsalter von 48 Jahren festgehalten hatte, Schatzmeister Hans Münd in seinem aktuellen Kassenbericht nun jedoch 53 Jahre bilanzierte. Letztlich erfreulicher Grund dafür ist der Mitgliederzuwachs: Von den exakt 100 Vereinsangehörigen widmen sich 34 Damen aktiv dem Gesang, die Proben-Fleißigste unter ihnen: Chefin Ingrid Kaltwasser. Prallgefüllter Terminkalender Ein kleiner rechnerischer Verlust aus dem Vorjahr sei problemlos behoben worden, das Kassenbuch zeige schwarze Zahlen in beruhigender Höhe, schloss Münd. „Es hat alles gestimmt“ sorgten die Revisorinnen Hiltrud Sanchez und Ursula Jasper für Heiterkeit und fanden harmonische Einstimmigkeit bei der Entlastung der Vereinsführung, die ihre erfolgreiche Arbeit bei einem prallgefüllten Terminkalender mit zahlreichen Auftritten nun fortsetzen kann. Zügig bewältigten Wahlvorstand Volker Pauli und Ingrid Kaltwasser die anstehenden Personalia, was die Damen ganz ihrer Passion entsprechend eindrucksvoll quittierten: „Oh happy day!" he Ingrid Kaltwasser wurde als Vorsitzende im Amt bestätigt. Auch Hannelore Krause (Schriftführerin), Hans Münd (Kassier) und Claudia Degel (Organisationsleiterin) behalten ihre Ämter. Petra Baumann löst als stellvertretende Vorsitzende Hedy Rosar ab. Monika Mohr-Waldschmidt übernimmt Pressearbeit und Homepage. Die Notenverwaltung obliegt Gaby Müller und Hiltrud Sanchez, die auch gemeinsam mit Hedy Rosar zur Kassenrevisorin bestimmt wurde. Beisitzerinnen sind Katharina Greul, Pia-Kristin Waldschmidt, Petra Hambrecht, Resel Dietrich.
Oh happy day: Der Gospelchor der Germania in seinem Element. Zuletzt sangen die Damen beim Neujahrsempfang der Grün-Bunten Liste am Sonntag. BILD: GUTSCHALK |

