Rippenweier Sängervereinigung – Spätestens bei „Oh Tannenbaum“ singen alle Gäste mit

Dezember 2016 (Weinheimer Nachrichten) Sängervereinigung Rippenweier: Weihnachtsfeier mit zahlreichen musikalischen Beiträgen und Ehrungen für langjährige Mitglieder

 

RIPPENWEIER. Peter Weigold, der die Gäste der Weihnachtsfeier der Sängervereinigung Rippenweier in Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Dirk Jörder in der Gaststätte „Zum Pflug“ begrüßte, freute sich über die große Anzahl der anwesenden Kinder. Der 2. Vorsitzende führte auch weiter durch das anspruchsvolle musikalische Programm. Die Sänger eröffneten mit dem „Trommellied“ und „Maria durch ein Dornwald ging“, ehe Salto Vocale mit „Tief im kalten Winter“ und dem sehr gefühlvoll vorgetragenen „Weihnachts-Wiegenlied“ für Stimmung sorgte.

Es folgten die Ehrungen: Weigold hieß zunächst den Jungsänger Martin Muth im Kreise der Chorgemeinschaft herzlich willkommen. Für fünfjähriges aktives Singen wurde Ralph Weickert ausgezeichnet. Für die weiteren Ehrungen übergab Weigold an Willi Hamburger vom Sängerkreis Weinheim. Hamburger ehrte Horst Schmitt und Jan Gölz für 25 Jahre, Heinz Frank für 40 Jahre und Willi Geißler für 50 Jahre aktives Chorsingen.

Der gemischte Chor sang anschließend das Lied „Lass auf Erden Frieden sein“. Dann sorgte der Auftritt der erst sieben Jahre alten Marleen für ein Novum bei den Weihnachtsfeiern der Sängervereinigung. Sie trug, begleitet am Klavier von ihrem Vater Tobias Freidhof, die Lieder „Eilt ihr Hirten“ und „Schlafwohl du Kindlein“ vor, wofür sie frenetischen Beifall erntete. Nach „Süßer die Glocken nie klingen“, bei dem alle Gäste mitsangen, folgte eine weitere Premiere: Martin Grieb und Stefan Weigold im Duett; Begleitet von Pianistin Andrea Weigold mit dem Song „Three Kings from the Orient“. Celia Groß auf der Querflöte bereicherte das Programm, mit dem „Flötenkonzert“ von Vivaldi, diesmal begleitet am Klavier von Tobias Freidhof. Johanna Weigold intonierte zwei Stücke auf dem Klavier: „Präludie“ von J. S. Bach und „Amoi seg ma uns wieder“ von Andreas Gabalier.

Nicole Weigold hatte dieses Jahr eine etwas andere Weihnachtsgeschichte ausgesucht, die sie selbst zum Vortrag brachte. Sie handelte von einem alten, mit viel Mühe wiederhergestellten, sich drehenden und Musik spielenden Christbaumständer, bei dessen Einsatz an Heiligabend nach anfänglichem Erfolg letztlich alles total schiefging.

Der letzte musikalische Beitrag kam von Rolf Krämer, der in gewohnt gekonnter Weise das Lied von der „Christrose“ – gesanglich unterstützt von Martin Grieb und Stefan Weigold und Andrea Weigold einfühlsam am Klavier begleitete. Zum Abschluss durften die Kinder sich dann über den Besuch des Nikolaus freuen. Für jeden gab es eine kleine Gabe aus dem großen Sack. Mit einem gemeinsam gesungenen „Oh Tannenbaum“, in das alle Gäste einstimmten, klang der Abend aus.