Schriesheim Liederkranz – 17 Chöre gratulieren musikalisch

Juni 2016 (Weinheimer Nachrichten) Liederkranz

 

SCHRIESHEIM. Der zweite Tag des Liederkranz-Jubiläumswochenendes war dem Gesang gewidmet. 17 befreundete Chöre überbrachten dem Geburtstagskind in der zu diesem Anlass gut besetzten Mehrzweckhalle ihre musikalischen Grüße, die sie unter das Motto „Musik erfüllt die Welt“ stellten. Kurzweilig und informativ führte Charlotte Günther mit Anekdoten und kleinen Geschichte durch das Programm.

Jubiläumswein statt Chianti

Was die Gesangvereine an diesem Abend boten, das war ein guter Mix aus traditionellem Liedgut, verpackt in altem, aber auch neuem Sound. Den Auftakt des umfangreichen Konzertes machten die Männer vom MGV 1868 Lützelsachsen. Sie träumten sich „weit, weit weg“ und stießen mit dem „Chiantiwein“ gesanglich auf das Geburtstagskind an.

Doch da diese Sorte nicht auf der Getränkekarte stand, ließen die Gäste mit dem Liederkranz-Jubiläumswein das Geburtstagskind hoch leben. Der Sängerbund 1869 Heddesheim ließ von der Bühne den „Hahn vom Onkel „Gicamento“ krähen. Und der MGV 1850 Hohensachsen lud zu einer tierischen „Froschhochzeit“ ein“, während sich der gemischte Chor des MGV Sängerbund Großsachsen dem „griechischen Wein“ verschrieben hatte.

Die Sängereinheit Edingen träumte davon, „nie erwachsen zu sein“, und der gemischte Chor der Sängereinheit wünschte schon mal im Voraus „eine gute Nacht“, Moderne und zeitgenössische Klänge waren vom MGV Liederkranz Altenbach wie vom befreundeten Sängerchor aus Ursenbach zu hören.

An diesem Abend fehlten aber auch nicht sakrale Darbietungen von den beiden Kirchenchören aus Schriesheim und aus Altenbach.

Während die Sängervereinigung 1893 Rippenweier „Barbara Ann“ ein Ständchen brachte, animierte der Schriesheimer Bruderverein „Eintracht“ mit „Trink doch oana mit“ dazu, das gefüllte Glas zu erheben. Den Abschluss dieses Musikabends machte der Schriesheimer Bruderverein Lyra, und die Eintracht 1852 Birkenau griff tief in ihre Geschichte und erzählte „Wir kamen einst vom Piemont“.  greg