Weinheim GV 1955 – Vertraute Töne kündigen von Jesu Geburt

Dezember 2015 (Weinheimer Nachrichten) Weihnachtliche Singstunde mit Solisten und Chören im Rolf-Engelbrecht-Haus

 

WEINHEIM. Der Gesangverein (GV) 1955 Weinheim hat das Jahr mit der traditionellen „weihnachtlichen Singstunde“ im Rolf-Engelbrecht­Haus beschlossen. Neben den Sängern der Chöre kamen auch viele Freunde der Weststadtsänger, sodass der Abend zu einem geselligen Familienfest wurde, das auf Weihnachten und das neue Jahr einstimmte.

Die Vorsitzende Irmtraud Gsell begrüßte die Anwesenden mit dem Gedicht „Ansprache einer Kerze im Advent“, bevor das vielseitige Programm mit Chören und Solisten unter der musikalischen Leitung von Chordirektor Volker Schneider begann. Mit der alpenländischen Weise „Es wird schon gleich dunkel“ und dem Lied „Alle Jahre wieder“ stimmten Lydia Russart und Monja

Gräber als Solisten an der Mundharmonika und an der Flöte die Gäste auf die weitere Liedfolge ein.

Es folgten ein Gedicht von Theresia Gräber sowie ein Lied ihrer Enkelin Reka Gräber, ehe Willi Annemaier das Bariton-Solo „Die Könige“ mit Klavierbegleitung von Volker Schneider sang. Letzterem gratulierte das Duo Lisa Oberst und Artur Hamburger anschließend mit einer „Melodie aus Märchen“ zu dessen Geburtstag.

In Begleitung des Männerchors trug Willi Annemaier die beiden Kompositionen „Du großer Gott“ und „Jerusalem“ vor, wofür es viel Applaus vom Publikum gab. Auf „Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“ folgte ein literarischer Beitrag von Brigitte Etzel, deren „Weihnachtszauber“ sich darauf auch in vertrauten Melodien aus der Mundharmonika Lyclia Russarts wiederfand.

Zu beeindruckend wusste einmal mehr der Gemischte Chor des Gesangvereins, der die anspruchsvollen Lieder „Gloria“ und „Ave Maria“ präsentierte. Die Singstunde näherte sich damit unweigerlich ihrem finalen Höhepunkt, den der Männer- und der Frauenchor mit den Stücken „Ehre sei Gott in der Höhe“ und „Stille Nacht“ gemeinsam gestalteten. Als die letzten Töne verklangen, quittierten die Besucher das stilvolle Lied- und Chorprogramm mit reichlich Beifall und es ist wahrscheinlich, dass die Chöre an diesem Abend den ein oder anderen Gast dazu bewegt haben, selbst zukünftig aktiv im Verein mitzusingen. Die Verantwortlichen wiesen mit Bedacht auf die Chorproben hin: jeden Donnerstag ab 17.30 Uhr im Rolf­Engelbrecht-Haus. h.t.

Am 25. Februar findet die Jahreshauptversammlung des GV 1955 mit Neuwahlen statt. Irmtraud Gsell steht dann nach elf Jahren als Vorsitzende nicht mehr zur Wahl.