Großsachsen Sängerbund – Chor gibt kleines Konzert auf Seeterrasse

November 2019 (Weinheimer Nachrichten) Unterwegs: MGV Sängerbund unternimmt mehrtägige Tour an den Bodensee

 

GROSSSACHSEN. Es ist eine gute Entscheidung, beim MGV Sängerbund mal reinzuschnuppern. Man ist gut aufgenommen, es ist immer spannend und gesellig. So auch beim Ausflug des Chors an den Bodensee, der von der Vorsitzenden Heidi Sacht und ihrem Gatten Hans-Otto organisiert wurde. Am frühen Freitagmorgen ging es los. Bei schönstem Wetter kamen die Teilnehmer dann auf der Autobahn zügig voran – fröhlich versorgt von Helga Treiber und Karin Meitzler.

Erstes Ziel war die Insel Mainau, wo die Großsachsener von Reiseleiter Uwe Lehmann und Sabine Kabus vom befreundeten Chor aus Konstanz begrüßt wurden. Sie führten versiert durch Meere von Dahlien, Chrysanthemen, Rosen und exotischen Bäumen.

Gegen 14 Uhr kam die Großsachsener Chorleiterin Elena Kleiser zum Einsatz. Unter ihrer Leitung gab man drei Lieder auf der Seeterrasse an der Piazza zum Besten. Das Publikum dankte mit reichlichem Applaus. Danach wurden die MGVler zum Schmetterlingshaus geführt mit zauberhaften Exemplaren in Dschungel-Atmosphäre. Nachdem auch das Schlosscafe erstürmt war, fuhr Busfahrer Sammy Reuter zur Fähre und man setzte über nach Meersburg. Weiter ging die Fahrt nach Meckenbeuren ins Hotel Jägerhaus. Tagesausklang war ein gemütliches Abendessen.

Am Samstag war die Schweizer Seite des Rheinfalls von Schafthausen das Ziel. Die Großsachsener genossen den imposanten Anblick nachhaltig und fuhren ins beschauliche Stein am Rhein mit den berühmten bunt bemalten Häuserfronten. Nächste Station war der Fuchshof nahe Konstanz, wo die Großsachsener vom befreundeten Chor freudig begrüßt wurden. Gemeinsam feierte man einen unvergesslichen Abend. Umrahmt wurde alles mit einem bunten Programm.

Am Sonntagmorgen ging es mit dem Bus über Lindau nach Bregenz, wo Reiseleiterin Hedi Mennel zustieg.

Dann stand St. Gallen auf der Agenda. Dabei war es auch möglich, die Stiftsbibliothek zu besuchen. Sie ist seit 1983 Weltkulturerbe und wurde anno 719 gegründet. Beim Anblick des grandiosen Barocksaals atmeten viele Besucher vor Verwunderung tief durch.

Nächste Station war Appenzell, paradiesisch gelegen am Fuße des Säntis. Außer prima Käse hat das beschauliche Appenzell auch einige Schweizer Sprach-Bonmots zu bieten, wie zum Beispiel „Ötlebuzbäbbele“ (Toilettenpapier). Das war den Großsachsenern bisher so nicht geläufig.

Am Montag nach dem Auschecken und Gepäck-Verladen fuhr man zur berühmten Barockkirche, die von Zisterzienser-Mönchen aus Salem stammt, auf die Birnau. Ein Rundgang durch die Prachtkirche mit einer sehr kundigen Führerin war beeindruckend und endete mit zwei Liedern des Chors.

Nach ausgiebigem „Reste- Essen“ am Bus fuhr man zügig in Richtung Heimat. Gegen 17.30 Uhr war Ankunft am OEG-Bahnhof.

An den Bodensee führte der mehrtägige Ausflug des MGV Sängerbund Großsachsen. Auch die schweizerische Seite des Sees wurde besichtigt. BILD: KARL-HEINZ DEPPE