Hohensachsen MGV 1850 – Das Ringen um neue Sänger muss unverändert weitergehen

Februar 2018 (Weinheimer Nachrichten) Mitgliederversammlung beschließt notwendige Beitragserhöhung / Chorstärke derzeit 35 Aktive

 

HOHENSACHSEN. „Wir grüßen euch mit frohem Klang, willkommen bei Musik und Sang.“ So wurde nach der Begrüßung durch den Sprecher des Vorstandes des MGV 1850 Hohensachsen, Walter Spieth, der Sängergruß von den Mitgliedern bei der Mitgliederversammlung im Sängerheim gesungen. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Helmuth Bauer, Richard Schnabel, Walter Weygold, Otto von Büren, Kurt Zoller, Norbert Kratzmeier und Hermann Metz hob Ortschaftsrat Otfried Ramdohr in Vertretung von Ortsvorsteherin Monika Springer die Vereinsaktivitäten hervor, die das kulturelle Leben im Ort prägen. Ramdohr sprach auch die Problematik der Überalterung des Männerchores an. Man müsse neue, jüngere Sänger bekommen, um das Fortbestehen zu sichern.

Aus dem Protokoll des Schriftführers Richard Klohr ging hervor, dass die Chorstärke des Männerchores 35 Stimmen beträgt und der Verein 219 Mitglieder hat. Walter Spieth ging in seinem Bericht im Besonderen auf das Freiluftkonzert mit dem Männerchor und dem Jungen Chor im Neubaugebiet „Im Schillich“ ein. So wurden auch die Einwohner von Hohensachsen-West angesprochen. Man wollte mit den beiden Chören mit charakterlich ganz unterschiedlicher Chorliteratur bei den Vorträgen abwechseln. Aber mit diesem Freiluftkonzert war man weniger glücklich; denn es kamen, wie gewohnt, immer die gleichen Konzertbesucher.

In diesem Sinne war auch der Besuch bei der Weihnachtsfeier des Männerchores in der Mehrzweckhalle enttäuschend. Hingegen

klappt der Internet-Auftritt mit dem aktuellen Terminplan. Es sei gelungen, den Gesamtverein darzustellen.

Walter Spieth dankte für die ausgezeichnete Zusammenarbeit allen ‚Punktionsträgem, so auch Zweitem Schriftführer Günter Haas, der zusammen mit Henning Bohl das Notenarchiv verwaltet. Ein dickes Lob gab’s für Küchenchef Walter Fritz und Reiseleiter Horst Jägerfeld, der den Ausflug nach Aschaffenburg organisiert hatte.

Kassenführer Werner Krakau informierte über die finanzielle Situation des Vereins. Revisor Jochen Bechtum bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung. Viel Lob verteilte die Dirigentin des Jungen Chores, Margit Pöhlert. Der Chor sei engagiert, zeichne sich durch kontinuierliche Arbeit aus und feiere in diesem Jahr am 13. April sein 15-jähriges Bestehen.

Ortschaftsrat Otfried Ramdohr lobte den gesamten Verein. Die von ihm beantragte Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.

Walter Spieth erläuterte die Gründe für die vorgeschlagene Beitragserhöhung. Die Einnahmen decken derzeit nicht die notwendigen Ausgaben. Der Jahresbeitrag für aktive Sängerinnen und Sänger wird auf 100 Euro und der Jahresbeitrag für fördernde Mitglieder auf 50 Euro festgesetzt. Die Versammlung stimmte der Beitragserhöhung mehrheitlich zu.

Bei den Neuwahlen wurden Walter Rothmüller (Männerchor), Christine Federmann (Junger Chor) und Schriftführer Richard Klohr in ihren Ämtern bestätigt.

Haus- und Inventarausschuss: Friedrich Kratzer, Gerhard Wetzel und Karl Glock; Wirtschaftsausschuss: Walter Fritz, Walter Rothmüller und Friedrich Kratzer; Notenwarte: Günter Haas, Henning Bohl und Andrea Erdel (Junger Chor); Musik: Hermann Oehlschläger und Artur Hamburger; Organisation: Horst Jägerfeld und Waldemar Renkert; 2. Schriftführer: Günter Haas: Pressewart: Gerhard Jarosch: Kassenprüfen Jochen Bechtum und Heinz Kuhn.

Als vorbildliche Sänger wurden anschließend geehrt: Heinz Glock und Walter Spieth (zum 1. Mal); Artur Hamburger und Willi Hamburger (zum 2. Mal); Friedrich Kratzer (zum 6. Mal); Walter Rothmüller (zum 9./Mal); Peter Bontenakel und Gerhard Wetzel (zum 10. Mal); Günter Meyer (zum 11. Mal); Edmund Häcker (zum 24. Mal; Walter Fritz (zum 26. Mal).

Nachgereicht wurden vom Ehrungsbeauftragten des Sängerkreises Weinheim, Willi Hamburger, die Urkunde für 25 Sängerjahre des Badischen Chorverbandes an Hermann Bock und für 60 Sängerjahre die des Deutschen Chorverbandes an Dieter Prestel, die bei der letzten Ehrung gefehlt hatten. G.J.