Archiv der Kategorie: Allgemein

Hemsbach Germania – Zauberhafte Stimmung bei “Nacht der offenen Kirchen”

September 2019 (Weinheimer Nachrichten) Gospelchor: Hemsbacher Ensemble eröffnet die Herbstsaison mit Auftritt in der Heilig-Geist-Kirche in Heppenheim

 

HEMSBACH. Kaum zurück aus der Sommerpause, starteten die Sängerinnen des Gospelchors die Herbstsaison im benachbarten Heppenheim. Die Anfrage zur Mitgestaltung der dortigen “Nacht der offenen Kirchen” stieß bei Chorleitung und Sängerinnen auf großes Interesse. Hemsbach Germania – Zauberhafte Stimmung bei “Nacht der offenen Kirchen” weiterlesen

Sonstiges – 100 Stimmen aus der Region in Sedlec

September 2019 (Weinheimer Nachrichten) Konzertreise: Zum 50-jährigen Dirigentenjubiläum von Volker Schneider fahren seine Chöre nach Tschechien

 

REGION. Volker Schneider, Chorleiter aus Passion, feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Dirigentenjubiläum. Aus diesem Anlass plante er – neben zahlreichen anderen Veranstaltungen – eine gemeinsame Konzertreise seiner Chöre nach Tschechien, an der sich neben Chören aus Heppenheim und Rimbach auch die Schneider-Chöre aus der Region Mannheim, Weinheim und Heddesheim beteiligten. Mit dabei war Orgelvirtuose Franz Lambert aus dem Heppenheimer Stadtteil Sonderbach, mit dem Schneider eine enge Freundschaft verbindet. Sonstiges – 100 Stimmen aus der Region in Sedlec weiterlesen

Leutershausen Sängereinheit – Neuer Jugendchor in Leutershausen

September 2019 (Weinheimer Nachrichten) Sängereinheit 1864: Infoveranstaltung am 18. September

 

LEUTERSHAUSEN. Mit großer Freude beobachtet die Sängereinheit 1864, dass sich ihr Kooperationspartner – der Schulchor der Martin-Stöhr­-Schule – großer Beliebtheit erfreut. In den vier Jahren der Grundschulzeit entstehen hier Freundschaften, und die Kinder lernen den Spaß am gemeinsamen Singen. Leutershausen Sängereinheit – Neuer Jugendchor in Leutershausen weiterlesen

Weinheim GV 1955 – Neuer Chor bietet auch Ungeübten Chancen zum Einstieg

August 2019 (Weinheimer Nachrichten) Sommerfest: Gesangverein 1955 Weinheim bietet mit befreundeten Chören ein abwechslungsreiches Programm / Publikum singt mit

 

WEINHEIM. Schwungvolle Musik lockte viele Besucher zum Sommerfest des Gesangvereins 1955 Weinheim ins Rolf-Engelbrecht-Haus. Maritime Lieder zum Mitsingen, Blasmusik zum Schunkeln und auch Chormusik: Für fast jeden Geschmack wurde etwas geboten. Weinheim GV 1955 – Neuer Chor bietet auch Ungeübten Chancen zum Einstieg weiterlesen

Laudenbach Singverein – Drei Konzerte zum 150-Jährigen

August 2019 (Weinheimer Nachrichten) Vorbereitungen für das große Fest 2020 laufen / Programm erstreckt sich über das gesamte Jahr / Chronik wird erarbeitet

 

LAUDENBACH. Der älteste Verein am Ort feiert im kommenden Jahr mit dem 150-jährigen Bestehen ein stolzes Jubiläum. Er nimmt dies zum Anlass, mit seinen beiden Chören mehrfach musikalische Glanzlichter zu setzen, und selbstverständlich soll auch der Geselligkeit, traditionell ein besonderes Markenzeichen des Vereins, Raum gegeben werden. Seit Anfang des Jahres wurden die vorbereitenden Arbeiten intensiviert. Laudenbach Singverein – Drei Konzerte zum 150-Jährigen weiterlesen

Schriesheim Lyra – Lyra und CDU sagen Teilnahme ab

August 2019 (Weinheimer Nachrichten) Straßenfest: Das gastronomische Angebot am 7. und 8. September ist um zwei Traditionsveranstalter ärmer

 

SCHRIESHEIM. Knöchel, Frikadellen und deftig Gebratenes: In der Straußwirtschaft des Männergesangvereins Lyra kamen die Fans von bodenständigem Essen stets voll auf ihre Kosten. Die “Schlemmerecke” der Sänger im Hof der Bäckerei Höfer war zudem viele Jahre lang Station auf dem Rundgang, den Bürgermeister und Honoratioren zum Auftakt des Straßenfests unternahmen. Diesmal nicht. Schriesheim Lyra – Lyra und CDU sagen Teilnahme ab weiterlesen

Hemsbach Liederkranz – Männerchor sucht händeringend neue Stimmen

August 2019 (Weinheimer Nachrichten) Einstieg ist nach der Sommerpause ideal / Konzert am dritten Advent zum 25-jährigen Dirigentenjubiläum von Edith Schmitt

 

HEMSBACH. Mit einer lockeren Singstunde im Sängerdomizil St. Laurentius an der Gartenstraße wurden die Aktivitäten des MGV Liederkranz 1867 Hemsbach im ersten Halbjahr beendet. Chorleiterin Edith Schmitt und Vorsitzender Karl Engelsdorfer bedankten sich bei den Sängern für ihr Engagement im chormusikalischen und gesellschaftlichen Bereich, sprachen aber auch offen Defizite und Probleme im Verein an.

Die allgemeine Tendenz, dass gerade auch die traditionellen Vereine und Chöre personell mit Problemen zu kämpfen haben, ist leider eine Tatsache, die beim MGV 1867 Liederkranz trotz intensiver Bemühungen nur unwesentlich verbessert werden konnte. Eine hierzu geplante und durchgeführte Werbeaktion beim Tag der offenen Stadt Ende Juni ist zwar nicht ins Wasser gefallen”, war aber bedingt durch die Hitzewelle von Hoch “Ulla” mit Temperaturen um die 40 Grad Celsius für alle teilnehmenden Vereine und Helfer schweißtreibend und brachte leider nur wenige Besucher auf die Alla-hopp-Anlage. Dem personellen Problem entgegenzuwirken ist deshalb weiterhin eine der dringlichsten Zukunftsaufgaben, um den Männerchor auch in Zukunft am Leben zu erhalten. Nach 152 Jahren Chorgesang soll damit schließlich nicht Schluss sein.

Die hierzu vorhandene Grundlage einer guten und erfolgreichen Vereinsarbeit ist dabei sicherlich ein harmonisches und freundschaftliches Vereinsklima, verbunden mit Spaß und Freude am Gesang. Neben dem Chorgesang spielt aber auch die Geselligkeit und Zusammengehörigkeit-beim MGV Liederkranz im Vereinsleben eine große Rolle. Ausflüge, Wanderungen und gesellige Veranstaltungen gehören ebenso zum Jahresprogramm wie chormusikalische Auftritte und Verpflichtungen des Männerchores. Die 152-jährige Tradition fortzuführen sollte Anspruch sein, in den kommenden Jahren nicht nur den Verein, sondern auch den Fortbestand des Männerchores zu sichern und zu erhalten.

Mit Chordirektorin Edith Schmitt verfügt der Verein über eine exzellente und motivierte Chorleiterin, die auch in Zukunft ihren Teil dazu beitragen will, damit der Männerchor weiterhin die Kulturlandschaft in der Stadt Hemsbach mitprägt. Dem MGV Liederkranz 1867 Hemsbach gehören derzeit 107 passive fördernde Mitglieder und 27 aktive Sänger an, die in den klassischen zwei Tenor- und zwei Bassstimmen den Männerchor repräsentieren.

Nach dem Ende der Schulferien werden am 9. September die Singstunden wieder aufgenommen und finden in gewohnter Weise wöchentlich um 20.30 Uhr im Sängerdomizil St. Laurentius in der Gartenstraße 1 statt. Mit Beginn des zweiten Sängerhalbjahres wird sich der Männerchor auf die vielen anstehenden Verpflichtungen und Auftritte in den verbleibenden vier Monaten des Jahres vorbereiten. So wird der Männerchor sich unter anderem auf das Konzert am dritten Adventssonntag anlässlich des 25-jährigen Dirigentenjubiläums von Edith Schmitt und das Weihnachtssingen am Heiligen Abend vorbereiten.

Als vereinsinterne Veranstaltungen sind ein Schlachtfest und die Weihnachtsfeier mit Ehrungen in Planung. Für neue Sänger, insbesondere auch für Jugendliche, ehemalige aktive Sänger und Neueinsteiger ist der Beginn des zweiten Sängerhalbjahres ein idealer Zeitpunkt, dem Männerchor beizutreten und diesen stimmenmäßig zu verstärken. Vorstand, Chorleiterin und die Sänger würden sich freuen, wenn recht viele neue am Chorgesang interessierte Hemsbacher den Weg in die Singstunde finden und sich dem Männerchor anschließen würden. Willkommen sind natürlich auch neue passive und fördernde Mitglieder, denn für ein intaktes Vereinsleben sind auch diese Mitglieder von enormer Wichtigkeit.

Auf Werbetour war der MGV Liederkranz vor Kurzem beim Tag der offenen Stadt auf der Allahopp-Anlage. BILD: HEIKE PRESSLER

Laudenbach Singverein – Düstere Wolken über Chorpartnerschaft

August 2019 (Weinheimer Nachrichten) Nach Unstimmigkeiten beim walisischen Cor Meibion Llanelli Trennung von Chorleiter Themas / Kein Besuch zum Jubiläum

 

LAUDENBACH. Es war eigentlich als fester Bestandteil des Jahresprogramms zum 150-jährigen Singvereinsjubiläum eingeplant: das Gastspiel des Partnerchors aus Llanelli zu Pfingsten, der bei seinen Besuchen seit 1975 in Laudenbach stets großartige Chormusik bot und seine Zuhörer begeisterte. So ist das Bedauern groß bei den Aktiven des Singvereins, insbesondere jenen, die die Kontakte von der ersten Stunde an miterlebt, getragen und befruchtet haben, dass die Gäste jetzt abgesagt haben und der Singverein nunmehr umplanen muss.

Erfreulich ist indessen, dass dessen Chorleiter Eifion Thomas, von Anbeginn an eine der Säulen der Freunde und Partnerschaft, die ihm angetragene Schirmherrschaft übernehmen und nach Laudenbach kommen wird.

Zur Geschichte der 44-jährigen Freundschaft und 40-jährigen Partnerschaft: Als 1975 die Bundesgartenschau in Mannheim stattfand, suchten Stadt Mannheim und Kurpfälzer Sängerkreis Mannheim einen Chor, der sich in der Lage sah, dem Cor Meibion bei dessen Gastspiel ein guter Gastgeber zu sein. Es erwies sich für den Singverein 1870 als Glücksfall, dass auf diesem Weg die ersten Kontakte geknüpft wurden. Schon ein Jahr später war der Singverein zum Gegenbesuch in Wales; die Kontakte wurden seinerzeit derart vertieft, dass die Idee geboren wurde, eine förmliche Partnerschaft zu begründen. Sie wurde beim zweiten Aufenthalt 1979 in Laudenbach, unter dem Leitsatz “Uns alle verbindet das Lied” feierlich besiegelt.

Seit dieser Zeit haben sich beide Chöre in den Jahren 1985, 1992, 1995, 2004 und 2010 in Laudenbach sowie 1982, 1988, 2006 und 2014 in Llanelli getroffen. Stets standen herausragende und unvergessliche Konzerte im Mittelpunkt der jeweiligen Aufenthalte. Großartiger Höhepunkt war 1996 die Mitwirkung des Singvereins beim London Welsh Festival of Male Choirs in der vollbesetzten Royal-Albert-Hall in London, wo man gemeinsam mit 17 renommierten Chören mit insgesamt rund 900 Sängern auf der Bühne stand und ein Konzert mitgestalten durfte, das unzweifelhaft einen der Höhepunkte in der 150-jährigen Singvereinsgeschichte markiert.

Dieses Gastspiel war insbesondere dem Chorleiter des Cor Meibion, Eifion Thomas, zu verdanken, der sich bei den Organisatoren für die Mitwirkung des Singvereins eingesetzt hatte. Zwei Jahre später traf man sich erneut in London, als bei diesem Festival dann Eifion Thomas selbst die musikalische Gesamtleitung hatte. Ihm verlieh der Singverein aufgrund seiner großen Verdienste um die Partnerschaft beim letzten Besuch in Llanelli 2014 die Ehrenmitgliedschaft. Er fungierte bereits beim 125-jährigen Jubiläum 1995 als Festpräsident, ein Amt, das beim 110-jährigen Bestehen 1980 dem Präsidenten des Cor Meibion, Richard Englert, vorbehalten war.

Im Frühjahr 2019 wurden Dissonanzen zwischen Chorführung und Chorleiter bekannt, die dazu führten, dass Eifion Thomas sein Amt als Chorleiter aufgab. Damit verbunden war eine Aufspaltung der Sängerschaft. Dennoch hielt der Chor zunächst an seiner Zusage fest, im Jubiläumsjahr Laudenbach zu besuchen, ehe den Singverein vor wenigen Tagen die Nachricht erreichte, dass man an der Zusage nicht festhalten könne. Quo vadis, Partnerschaft? Die Zukunft scheint ungewiss, zumal die jetzigen Verantwortlichen in Llanelli die Entstehung der Freund- und Partnerschaft und das Wachsen und Gedeihen der offiziellen und persönlich-familiären Kontakte selbst nicht miterlebt haben, sodass die emotionale Basis, die diese Beziehung über Jahre neben der gemeinsamen Pflege des Chorgesangs getragen hat, dort leider nicht mehr vorhanden erscheint. Der Singverein, dessen Chöre derzeit Sommerpause haben, wird sich nach der Froschkerwe intensiv mit der neuen Situation befassen. hb

2010 war der Cor Meibion aus Llanelli das letzte Mal in Laudenbach. Unser Archivbild zeigt ihn bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem Singverein in der Laudenbacher Bergstraßenhalle. Es dirigierte Eifion Thomas. ARCHIVBILD: MARCD SCHILLING

Oberflockenbach Sängerbund – Wenn der Gesang zu den Menschen kommt

August 2019 (Weinheimer Nachrichten) Sängerbund Oberflockenbach: Gelungene Werbung mit Konzerten bei drei Ortsvereinen

 

OBERFLOCKENBACH. Die erste Konzerttour des Sängerbunds Oberflockenbach durch die drei Ortsteile erfolgte bei 32 Grad auf einer mobilen Bühne, gezogen von einem Traktor. Frauen-, Männer- und Gemischter Chor boten ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm.

Beim ersten Konzert auf dem Vereinsgelände des TV Wünschmichelbach hörten die Zuhörer zum Abschluss das Volkslied “Kein schöner Land in dieser Zeit” erstmals gemeinsam von allen drei Chören unter Leitung ihrer Chorleiter Sabine Nick (FC), Hans Joachim Karl (MC) und Alex Schmitt (GC). Die Faustballer boten Kuchen und Kaffee an.

Wer wollte, konnte nun weiter mitziehen: Einen guten Kilometer weiter bergauf wartete beim KSV Steinklingen bereits ein gut gelauntes Publikum. Es wurde belohnt mit modern arrangierten Volksliedern oder einem traditionellen norwegischen Hochzeitsmarsch oder Westernhagens “Willenlos”. Bereits traditionell ist der Auftritt einer der Chöre bei der Sportwoche des TV Oberflockenbach. Diese Station bildete den krönenden Abschluss der Premieren-Tour. Vor großem, bunt gemischtem Publikum gaben die Chöre noch einmal alles und wurden mit viel Applaus belohnt. Die Werbung für den Gesang ging mit kleinen Gesangseinlagen noch bis in die Nacht weiter.

Weinheim GV 1955 – Sänger drücken die Schulbank

August 2019 (Weinheimer Nachrichten) Unterwegs

 

WEINHEIM. Der Vereinsausflug führte den Gesangverein 1955 Weinheim nach Lohr am Main. In dem liebevollen und mit weit mehr als 3000 Ausstellungsstücken aus 200 Jahren Schulgeschichte eingerichteten Schulmuseum wurden die Teilnehmer in einer Schulstunde in die Zeit des Kaiserreichs zurückgeführt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Wie vor hundert Jahren wurden auch die “Schüler aus Weinheim” vom Lehrer mit den Kommandos: “Habt Acht!”, “Achtung” und “Stillgestanden” begrüßt. Der Lehrer in der Person von Dr. Georg Ludwig Hegel führte mit Charme durch das sehr ernste Thema der Schulbildung im Kaiserreich. Diese bestand zum größten Teil aus Bestrafung. Denn man muss wissen, dass damals die meisten Lehrer versehrte Soldaten waren und selbst nicht lesen konnten. Dafür bekamen sie einen Hilfslehrer zur Seite gestellt, der schreiben und lesen konnte. Da die männlichen Schüler nach der Schulzeit zum Militär eingezogen wurden, hatten sie während der Schule einige Vorteile gegenüber den Schülerinnen. Sie durften zum Beispiel auf der linken Seite am Ofen sitzen, wo es kein zugiges Fenster gab. Nur bei der Bestrafung waren beide Geschlechter gleich und der Lehrer fand immer einen Grund, zu bestrafen. Auf die linke Hand gab es die Schläge mit einem Stock, denn die rechte wurde zur Arbeit gebraucht. Im Anschluss an die Schulstunde konnte man noch die zwei Klassenzimmer sowie die Lehrerwohnung genauer unter die Lupe nehmen. Anschließend stand eine Stadtführung durch Lohr am Main auf dem Programm, heißt es weiter in der Pressemitteilung.